Belastungstest |
reisi
User

Dabei seit: 17.09.2010
Beiträge: 574
Herkunft: Straubing
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Bin gerade dabei zwei Wallerruten aufzubauen.
Eine davon soll ein Weihnachtsgeschenk für meinen Vater werden.
Um sicherzugehen, dass die Stöcke auch was aushalten wollte ich, vor der Übergabe einen einigermaßen realistischen Belastungstest durchführen,
Wie gehe ich da am besten vor?
Probleme die mir bis jetzt aufgefallen sind:
- die kalten Temperaturen
- welcher Winkel? soll ich mich auf eine Erhöhung stellen?
- welches Gewicht ist realistisch?
Oft kommt es beim Welsangeln vor, dass der Fisch nicht stetig zieht, sondern mit dem Schwanz in die Schnur schlägt und dadurch eine
kurze und heftige Belastung hervorruft, insbesondere bei geflochtener Schnur. Wie stelle ich sowas am besten nach?
Motorradschutzkleidung ist vorhanden.
Ich will die Ruten und meine Arbeit aber nicht mit Gewalt zerstören und bis zum Bruch testen.
Der Test soll realistisch sein und mir dabei helfen mit gutem Gewissen die Ruten zu übergeben.
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28.11.2010 16:13 |
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hirs
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Dabei seit: 15.02.2008
Beiträge: 1.230
Herkunft: Oberpfalz
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Wieso die ganze Testerei????
Die Belastungsspitzen, die beim Wallerfischen eventuell auftreten können, kannst du sowieso nicht nachstellen. Zu viele Konstanten.....
Wenn du einen geeigneten Blank einigermaßen ordentlich aufbaust, was soll da bitteschön passieren?
Klar kannst du von einer erhöhten Position aus einen Farbeimer mit geeignetem Gerät hochpumpen. Aber hilft dir das dann weiter?
__________________ Matthias
Wer aus Scheiße Bonbons formt hält noch lange keine Schokolade in der Hand
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28.11.2010 17:23 |
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OnTheMove
User

Dabei seit: 29.05.2009
Beiträge: 1.817
Herkunft: Darmstadt
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Hi,
Ich sehe das wie Matthias.
Was ich auch interessant finde ist, was die werbung da mal wieder angestellt hat. Vor den ersten Xzoga Werbe bildern, war das Thema in deutschland relativ unbekannt. Jetzt fängt fast jeder hersteller damit an. Ob diese linearen Tests irgend einen realen bezug haben ist mir aber Fragwürdig.
Grüße Markus
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28.11.2010 17:57 |
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BigPaco

Dabei seit: 27.12.2009
Beiträge: 3.051
Herkunft: Münsterland
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Mefo, haste mal wieder ne ganz feine Grafik reingetackert
Ich glaube, dass man mit Bordmitteln keinen Standardblank mit diesen sog. "Bruchtests" in die Knie zwingt. Solange man den 90° Winkel nicht unterschreitet ist ein Blank durch Zug kaum zerstörbar (ja, gut, eine ultraleichte Barschflitsche bekommt man sicherlich damit ins Nirvana...)!
Dennoch knallt es doch meist beim Werfen (Materialdefekt oder schlicht zu viel drangehängt, punktuelle Belastungen eben, die einen zu kurzen Teil des Blanks zu heftig beanspruchen, die dieser nicht mehr durch seine Biegekraft abscheren kann) oder wenn der PG-Fisch vor den eigenen Füßen ist. Das ist genau der Zeitpunkt, in dem die Rute oft durch Zug unter den 90° Winkel verkürzt wird. Da reichen dann auch wesentlich geringere Kräfte aus, um den Blank zu schrotten. Da hilft dann nur ein gutmütiges Blankmaterial bzw. den Stecken nicht zu steil zu führen. Für hochgezüchtetes Carbon ist dann aber auch hier schnell Schluss.
Aber mal im Ernst, wo Wallerblank draufsteht ist doch auch meist Wallerblank drin. Du wirst keinen Test machen können, der die Performance des Blanks in Realität nachstellt. Nach meinem Dafürhalten kommt es hier wesentlich mehr auf die Haltung und Führung der Rute an als auf die möglicherweise auftretenden Zugkräfte.
Mein Nachbar hat es neulich nicht geschafft einen meiner 3lb Karpfenblanks aus meiner Hand zu ziehen. Den konnte ich locker ohne großes Aufheben an der Spitze mit einer Hand festhalten, da war für ihn am anderen Ende schon Feierabend...
Daher: keine Sorge, die halten
Gruß
Rainer
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28.11.2010 19:10 |
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Steffen Scholz
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Dabei seit: 29.03.2008
Beiträge: 65
Herkunft: Weserbergland
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Gebe da meinen Vorrednern schon recht mit Winkel etc, aber wenn du wissen willst ob deine Rute hält, dann montier sie komplett. Dann bindest du die Schnur an ein Baum oder etwas, was sich nicht bewegt, gehst dann ca. 20m vom Baum weg. Dann bringst du die Schnur leicht auf Spannung und dann vollziehst du ein Anschlag, so wie er beim Wallerfischen von nöten ist.
Hintergrund ist der, das gerade beim Anschlag oft die meisten Kräfte auf der Rute lasten weil der Fisch wegschwimmt und du haust voll gegen.
Hält dein Tackle das aus, sollte das mit den Wallern auch klappen.
mfg Steffen
__________________ __________________
Grüße von der Weser!
Steffen
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28.11.2010 19:21 |
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