Vorstellung TUSK ETA mit BARTSCH Komponenten |
Sherryschlumpf
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| Vorstellung TUSK ETA mit BARTSCH Komponenten |
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Testbericht TUSK ETA 11ft -120g mit Bartsch Komponenten
Der Blank ist mir auf der Rutenbaumesse bei CMW im letzten Jahr aufgefallen – dort wurde er von JEZI präsentiert (wenn ich mich richtig erinnere…). Zu dieser Zeit war ich sehr oft mit größeren toten Köderfischen an einem Fluss und an einem kleinen Natursee (mit 1,2ha wohl eher ein Weiher) unterwegs und hielt diesen Blank für die ideale Basis für eine starke Hechtrute. Desweiteren plante ich, die fertig aufgebaute Rute auch zum leichten Wallerfischen einzusetzen.
Jetzt ist die Rute fertig aufgebaut und ich möchte die Komponenten hier vorstellen. Ein ausführlicher Einsatz am Wasser steht noch bevor – ich werde über Fänge mit dieser Rute ausführlich berichten.
Outing:
Vorab möchte ich mich noch outen. Mir ist aufgefallen, dass ich kein richtiger Rutenbauer bin. Ich kaufe mir meist fertige Komponenten und montiere sie nur noch. Einen Carbongriff, wie ihn z.B. Alex aufgebaut hat oder die ganzen Holzverzierungen anderer Mitglieder würde ich wohl so nicht hinbekommen. Dies hat zwei Gründe: erstens habe ich leider nicht oft die Möglichkeit, eine Drehbank zu nutzen und zweitens bin ich stets so heiß drauf, die Rute endlich am Wasser zu testen, dass mir für längere, ausgefallenere Arbeiten einfach die Geduld fehlt. Bitte seht mir das nach – von mir wird man auch in Zukunft nur Ruten sehen, auf denen sehr viele kommerzielle Komponenten verbaut wurden.
Blank:
Über den Blank lässt sich allgemein nicht viel finden – ich habe ihn bisher nur bei Karl gesehen. Er scheint aus einer Glas/Kohlefasermischung zu bestehen. Dafür sprechen das hohe Gewicht und die weiche, gutmütige Aktion. Er ist recht schlank gehalten, meine 11ft 2,5lbs Conoflex sind dagegen richtig dicklich im Handteil. Der Blank für sich betrachtet ist sehr kopflastig, was mir aber egal ist, da es sich nicht um eine Spinnrute handelt und ich beim Drillen und werfen auf die paar Gramm mehr pfeife.
Beim Biegetest mit Schnur präsentiert sich der TUSK ETA im ersten Drittel sehr weich mit starkem Rückgrat, was ich beim Hechtfischen als sehr vorteilhaft erachte.
Vielen mag ein 330cm langer Blank zu lang für eine Hechtrute erscheinen. Ich fische aber sehr oft in der Nähe von Seerosenfeldern und kann so die Schnur besser von den Wasserpflanzen fernhalten. Auch im Fluss ist es nicht nur bei Uferbewuchs sehr praktisch, wenn man über einen zusätzlichen Rutenmeter verfügt.
Ringe
Als Ringsatz sind die Bartsch SIC Ringe in der NSG Form verbaut. Wie schon mehrmals beschrieben, gefällt mir diese Ringform auf Raubfischruten besonders gut. Scheint wohl daher zu rühren, dass meine erste Raubfischrute (Lightweight Spin von HG Brunner – gekauft vor 15 Jahren) auch mit Ringen der gleichen Form aufgebaut ist.
Da die TUSK ETA noch nicht sehr oft gefischt wurde, kann ich mich nur auf Referenzruten mit den gleichen Ringen beziehen. Ich verbaue diese Ringe nun schon eine ganze Zeit lang und habe noch kein einziges Mal ein Qualitätsproblem festgestellt. Wenn einem die Optik der Bartsch Sics gefällt, ist man mit Ihnen immer gut beraten. Wir haben noch kein einziges Mal Abrieb der Einlage feststellen können, obwohl wir nur mit geflochtenen Schnüren fischen und das auch in sehr sedimentreichen Gewässern. Ich habe eine 7+1er Beringung verbaut, als Starter einen 30er. Die Ringabstände habe ich mit dem Board-Tool errechnet und der Bockring ist etwas über 70cm von der Vorderkante des Rollenhalters entfernt.
Die Rute wirft Gewichte bis ca. 400 Gramm recht gut – natürlich sehr gefühlvoll geschnippt und nicht voll durchgezogen. Realistisch sind ca 30m mit einem fast pfündigen Rotauge (für einen Test habe ich ein Säckchen mit Sand geworfen an 16KG Stroft GTP auf einer TwinPower 8000).
Rollenhalter
Der Rollenhalter ist große Klasse. Er ist leicht (hab ihn leider nicht gewogen – aber auf jeden Fall leichter als die Alps), günstig und die Farbe hält gut. Mit ihm lassen sich auch größere Rollen (Habe es mit einer 7500er Blue Arc und einer Shimano Twinpower 8000PG probiert) an der Rute befestigen. Da die Rute meist nicht gehalten wird, sondern im Rutenhalter liegt, sehe ich kein Problem mit dem Material (Alu).
Fazit:
Die Rute entspricht vollkommen MEINEN Wünschen und ich bin gespannt auf den ersten Esox, der ich mit ihr messen wird. Als Einsatzgebiet sehe ich die starke Hechtfischerei vom Ufer aus und auch die Karpfenfischerei. Danke noch mal an Karl für die Möglichkeit, diesen Blank zu testen und für die tollen Komponenten.
Sherryschlumpf hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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13.01.2010 19:45 |
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Pettersson
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Beiträge: 232
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Hallo Sherryschlumpf !
Dein Beitrag, für mich genau zur rechten Zeit !
Bin dabei mir einen Satz Raubfischruten zu bauen, und bin mit der Blank - Auswahl mehr als überfordert. Umso schöner wenn jemand gerade fertig wurde mit so einer Raubfischrute und auch noch so toll berichtet.
Deine Ausführungen und dabei fast Entschuldigungen das du "nur" kaufbare vorgefertigte Teile verwendest, lass das, den es zählt das
Gesamtkunstwerk und dafür gibts von mir einen 1er.
Eine Frage hätt ich noch, was kostet der Blank.
__________________ Liebe Grüße
Manfred
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16.01.2010 12:43 |
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derextremexxl
Administrator
    

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Herkunft: Reichelsheim/Odenwal
d Skype-Name: derextremexxl
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Würde sagen elegant schlicht
Finde den Farbkontrast mit den roten Zierfäden, Abschlusskappe, Rollenhalter und Winding Check sehr schön gemacht, aber keinesfalls zu bunt.
Tolle Zusammenstellung und schön aufgebaut - auch wenn es "nur" fertige Teile waren.
Könntest du vielleicht noch ein Foto machen wo man den Griff im Gesamten sehen kann?
Grüße,
Alex
__________________ www.rutenschmied.de
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16.01.2010 13:42 |
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Vollpfosten
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Beiträge: 99
Herkunft: Erlangen
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Hallo Hendrik
Bin auch auf den Tusk ETA Blank vom Karl gestoßen, brauch in aber in
10´Länge fürs Karpfen fischen.
Da du eine Conoflex auch noch fischt habe ich gleich meine Kandidaten
zusammen.
Könntest du mir ein Feedback geben was die Aktion der beiden Blanks
betrifft,ob sich die Tusk zum Karpfen angeln taugt.
Die Conoflex gibt es ja nur bis 2.5Ib, was für wg kannst damit ungefähr
werfen?
Servus Klaus
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06.02.2011 20:39 |
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Sherryschlumpf
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Themenstarter
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Servus Klaus,
Die ETA ist schon ein härteres Kaliber, ich würde zum Karpfenfischen die Conoflex vorziehen. Die Conoflex habe ich mir vor allem für kürzeste Distanz mit dicken monofilen Schnüren gebaut. Sie kommen zusammen mit alten 4500er Baitrunnern und 0,45er Schnur zum Einsatz. Die ETA fische ich mit Köderfischen auf Hecht/Waller. Natürlich könnte man die Tusk auch in 10ft auf Karpfen einsetzen, aber bei der Härte konnte man dann auch auf eine Kohlefaser-Rute zurückgreifen.
Die Tusk ETA ist in 10ft eine ideale Rute zum Hechtschleppen, zum Karpfenfischen würde ich andere Blanks nehmen.
Das Wurfgewicht der Conoflex liegt bei ca 80 Gramm, ich schleudere damit aber regelmäßig 150-200g auf ca 15 bis 20 Meter.
Viele Grüße,
Hendrik
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06.02.2011 21:31 |
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Vollpfosten
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Hallo Hendrik
Danke für die schnelle Info, hast mir sehr
weiter geholfen.
Danke Klaus
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07.02.2011 19:15 |
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